Deine Klickzahlen sind hoch, Du hast Likes im Überfluss und Deine Reichweite geht durch die Decke – das ist doch super, oder? Damit lockt Dich der ein oder andere Coach oder Guru in einen Vertrag.
Aber mal ehrlich: Kannst du dir davon etwas kaufen? Wie viel ist ein Like wert?
Deshalb rede ich heute mal darüber, warum es im Marketing manchmal viel effektiver ist, sich auf echte Ziele zu konzentrieren, statt nur Kennzahlen hinterherzujagen und möchte Dir den Unterschied zwischen OKR und KPI erklären.
Jedes Unternehmen hat Zahlen, die es misst – das sind die sogenannten KPIs, die Key Performance Indicators. Also Kennzahlen wie Klicks, Likes, Website-Besucher, Verweildauer. Sie sagen uns, was gerade passiert.
Die sogenannten OKRs – Objectives and Key Results – gehen einen Schritt weiter. Ein Objective ist ein großes, inspirierendes Ziel: Was wollen wir erreichen?
Die Key Results sind messbare Ergebnisse, die uns zeigen, wie weit wir auf dem Weg zu diesem Ziel sind.
Und genau hier liegt der Knackpunkt: Reine KPI-Jagd kann dazu führen, dass wir uns auf die falschen Dinge konzentrieren.
Und das sind die Hauptgründe, warum eine Zielorientierung (OKR) oft der bessere Weg ist:
- Von der Zahl zum Ergebnis:
- Die “KPI-Falle”: Du freust dich über 1.000 Likes auf einen Post. Aber was bringen dir die Likes, wenn niemand zum Kunden wird? Du kannst dir von Likes nichts kaufen.
- Die “OKR-Lösung”: Dein Objective, also Ziel, ist ‚Neue qualifizierte Kunden gewinnen‘. Ein Key Result könnte sein: ‚5 neue Kunden über die Website akquirieren‘. Hier geht es um das Ergebnis – den gewonnenen Kunden – nicht nur um eine oberflächliche Zahl. Ein Kunde, den du über eine optimierte Website gewinnst, der zahlt dir auch deine Rechnungen. Dasselbe geht natürlich auch, wenn Du Mitarbeiter gewinnen willst.
- Qualität vor Quantität:
- Die “KPI-Falle”: Eine hohe Klickzahl auf deine Anzeige ist toll. Aber wenn 99% der Klicks von Leuten kommen, die gar nicht deine Zielgruppe sind, verbrennst du nur Budget und Ressourcen. Und Klicks bedeuten auch nicht, dass sie ein wirkliches Interesse haben, sondern erst mal nur neugierig sind.
- Die “OKR-Lösung”: Dein Objective ist ‚Relevante Anfragen erhalten‘. Ein Key Result könnte sein: ‚Die Conversion Rate des Kontaktformulars um X% steigern.‘ Hier fokussierst du dich auf die Qualität der klickenden Besucher und die Umwandlung in tatsächliche Anfragen.
- Langfristige Strategie statt kurzfristiger Hype:
- Die “KPI-Falle”: Wenn du dich nur auf kurzfristige Kennzahlen versteifst, könntest du Entscheidungen treffen, die zwar jetzt einen Klick bringen, aber langfristig deinem Markenaufbau schaden.
- Die “OKR-Lösung”: Ein Objective könnte sein: ‚Als regionaler Experte für energieeffizientes Bauen wahrgenommen werden‘. Key Results könnten sein: ‚5 Blogartikel zu diesem Thema veröffentlichen‘ und ‚3 Vorträge vor lokalen Baugenossenschaften halten‘. Das sind langfristige Maßnahmen, die direkt auf dein großes Ziel einzahlen und nicht nur auf den nächsten Like.
- Team-Motivation und Ausrichtung:
- Die “KPI-Falle”: Wenn Mitarbeiter nur auf isolierte KPIs schauen (‚Ich muss 10 Posts pro Monat machen!‘), kann das demotivieren und den Blick für das große Ganze vernebeln.
- Die “OKR-Lösung”: Ein klares Objective wie ‚Die Kundenzufriedenheit deutlich erhöhen‘ gibt dem gesamten Team eine gemeinsame, inspirierende Richtung. Die Key Results (z.B. ‚Durchschnittliche Bewertung in Umfragen auf X steigern‘) machen den Fortschritt messbar und motivieren alle, am selben Strang zu ziehen.
Versteh mich nicht falsch: KPIs sind wirklich wichtig! Sie sind deine Kontrollinstrumente, deine Tankanzeige und dein Tachometer. Sie zeigen dir, ob dein Auto fährt und wie schnell.
Aber die OKRs sind dein Navigationssystem und dein Fahrtziel. Sie sagen dir, wohin du fahren willst und ob du auf dem richtigen Weg bist.
Die Kunst ist es nun, beide intelligent zu kombinieren: Nutze KPIs, um deine OKRs zu überprüfen und zu steuern.
Gerade für Handwerker, Bauunternehmen und Dienstleister ist es entscheidend, sich nicht von oberflächlichen Zahlen oder frechen Vertrieblern blenden zu lassen, sondern Marketing zu betreiben, das direkt auf echte Aufträge und nachhaltiges Wachstum abzielt.
Du möchtest dein Online Marketing nicht dem Zufall überlassen und dich auf Ziele konzentrieren, die wirklich dein Geschäft voranbringen? Dann mach Schluss mit blindem Zahlensammeln!
Wir helfen dir dabei, klare, messbare Ziele zu definieren und die richtigen Marketingstrategien zu entwickeln, um diese auch zu erreichen.
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